Das falsche Leben
  • Autor: Maja Nielsen
  • Seiten: 192
  • Verlag: Gerstenberg
  • Jahr: 2025
  • ISBN: 978-3-8369-6355-8

Hannover 1979. Koffer packen, die Schule benachrichtigen Thomas, 16 Jahre, macht sich buchstäblich bei Nacht und Nebel mit seiner Familie auf den Weg in die DDR. Der Grund für den hastigen Aufbruch ist nicht der todkranke Opa in Usedom, wie Thomas‘ Vater behauptet. Er ist ein Kundschafter des Friedens, ein Spion der DDR, wurde enttarnt und muss sich nun in den Osten absetzen. So findet sich Thomas unvermittelt in einem falschen Leben wieder: in Ost-Berlin, an einer Schule mit Fahnenappell und Wehrkunde, von der Stasi bespitzelt. Alle Versuche der Familie, in den Westen zurückzukehren, misslingen. Thomas und seine Eltern landen im berüchtigten Stasi-Gefängnis Bautzen II.

5 Kommentare

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  • Darthtyron,

    Ich am liebsten hätte ich einen Stern zwischen dem zweiten und dem dritten. Es ist emotional sehr ergreifend, packend und erzählt sehr krass von der damaligen Zeit. Ich kann die Gefühle von Michael gegenüber seinem Vater nachvollziehen. Ich mag jedoch den Schluss nicht, weil man nicht weiss wie es weitergeht und insgesamt hat das Buch mich sehr aufgewühlt und keine guten Gefühle hinterlassen.

  • Saburo,

    Ich gebe dem Buch das falsche Leben auch 4 von 4 Sternen, da das Buch wirklich extrem packend und real geschrieben ist und man auch wirklich viel über die DDR lernt. Das Lesen des Buches hat mich dazu gebracht, ein wenig zu recherchieren, da ich erst nach dem Fall der Mauer geboren wurde. Als ich fertig gelesen hatte und auch meine Fragen übers Internet beantwortet hatte, war ich, auch wenn ich eigentlich schon einiges darüber gewusst habe und jemand der in der DDR aufgewachsen ist kenne, ehrlich schockiert und mir wurde klar, dass die ganze Geschichte von wegen dem 2. Weltkrieg, dem Holocaust und der Nachkriegszeit immer mehr vergessen wird, was ja sehr schlimm ist, da es ja immerhin um den Mord von über 60 Millionen Menschen ging, von denen 55% Zivilisten waren. Vor allem auch am schluss die Info, dass diese Geschichte sogar real ist, hat dem ganzen Buch noch einmal eine ganz andere Seite verliehen.

  • nathu,

    Ich werde es ihn 4sterne geben es spannend ist und am Schlusswort fand ich richtig gut,DEMOKATRIE aber bei zweiten Kapitel fand ich ein Beleidigung es war nicht schlimm aber es hat spassgemacht ich hab mich sogar es vorgestellt wie ich da währe und dieses buch habe ich in drei tagen geschafft weil ich nicht mal geschlafen habe aber jetzt hoffe ich dass ich ein preis zum Beispiel kinoticket,oder Spotify,oder Bücher Gutschein,aber ich hoffe das es noch ein spanendes buch wieder kommt.

  • Ollie,

    Ich würde das Buch Das falsche Leben mit 4 von 4 Sternen bewerten. ⭐⭐⭐⭐ Meiner Meinung nach ist es ein sehr spannendes und gleichzeitig emotionales Buch, das einen von Anfang bis Ende fesselt. Besonders beeindruckend finde ich, dass die Geschichte auf wahren Ereignissen basiert. Dadurch wirkt alles viel realistischer und man kann sich gut vorstellen, wie schwer das Leben für viele Menschen in der DDR gewesen sein muss.

    Die Autorin Maja Nielsen beschreibt sehr gut, wie die Menschen damals von der Stasi überwacht wurden und wie schnell sich ein normales Leben verändern konnte. Die Hauptfigur Thomas erlebt plötzlich viele schwierige Situationen, die sein ganzes Leben beeinflussen. Beim Lesen fühlt man mit ihm mit und fragt sich oft, wie man selbst in so einer Situation gehandelt hätte. Genau das macht das Buch so spannend und interessant.

    Außerdem lernt man beim Lesen viel über die deutsche Geschichte und über das Leben in der DDR. Das Buch verbindet also Spannung mit wichtigen historischen Informationen. Ich finde, dass man durch die Geschichte besser verstehen kann, warum Freiheit und Vertrauen so wichtig sind. Besonders gut gefällt mir auch, dass die Sprache leicht verständlich ist und man die Handlung deshalb gut verfolgen kann.

    Manchmal ist die Geschichte allerdings auch traurig und bedrückend, weil viele ungerechte Dinge passieren. Trotzdem passt das gut zum Thema und macht das Buch noch realistischer. Insgesamt finde ich, dass Das falsche Leben ein sehr gelungenes, spannendes und lehrreiches Buch ist, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde.

  • Lfrey,

    Das falsche Leben von Maja Nielsen erzählt die wahre Geschichte von Thomas Raufeisen, der durch die Spionagetätigkeit seines Vaters plötzlich von Westdeutschland in die DDR gezogen wird. Dort gerät er in ein System aus Überwachung, Misstrauen und Unterdrückung und verliert sein bisheriges Leben komplett.
    Das Buch überzeugt vor allem durch seinen spannenden und leicht verständlichen Schreibstil. Obwohl es auf echten Ereignissen basiert, liest es sich stellenweise wie ein Thriller. Besonders eindrücklich ist, wie die Autorin die Gefühle und Ängste eines Jugendlichen darstellt, der in einer Diktatur leben muss.
    Die Geschichte ist emotional und regt stark zum Nachdenken über Freiheit, Familie und Vertrauen an. Allerdings wirkt die Darstellung der DDR teilweise einseitig und das Buch ist stellenweise sehr bedrückend.
    Insgesamt ist „Das falsche Leben“ eine sehr gelungene und empfehlenswerte Lektüre, besonders für Jugendliche, die Geschichte einmal aus einer persönlichen Perspektive erleben möchten. ⭐ 4,5/5